Maximilian von Grünwald

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Wie nennt man dich?

IT Name

Maximilian von Grünwald

OT Name

Dietmar Dirnhofer

Vergangene Charaktere

Tanarius von Wartenfels

IT

Profession

Krieger

Hauptwohnsitz

Nordwacht

Posten im Orden

Kommandant der Nordwacht

Vorstellung

Maximilian von Grünwald

 

Maximilian von Grünwald wurde in Talagaad einem kleinen Ort nahe Talabheim an der Grenze zu Hochland geboren. Seine Eltern stammten aus einfachen Verhältnissen und oft viel es dem Vater nicht leicht, das Geld für die täglichen Bedürfnisse der Familie zu verdienen. So verbrachte Maximilian mit seiner jüngeren Schwester eine einfache aber glückliche Kindheit. Als Maximilien sein 16. Lebensjahr vollendet hatte, beschloss er, Talagaad zu verlassen und in die Welt hinauszuziehen. Er packte seine sieben Sachen, verabschiedete sich von seinen Eltern und seiner Schwester und verließ Talagaad ohne genau zu wissen, wo sein Weg ihn hinführen würde.

Die ersten fünf Jahre arbeitete Maximilian im Süden von Talagaad im Dienst eines älteren wohlhabenden Mann mit dem Namen Gottfried von Grünwald. Gottfried von Grünwald lebte alleine in einem schönen Haus am Rande des Ort Unterbaum. Das Haus lag abseits des Orts am Rande eines großen Waldes nahe dem Reik. Gottfried von Grünwald war Witwer und alleine fiel es ihm angesichts seines Alters immer schwerer, sich um das Haus und den anderen notwendigen Dinge des Lebens zu kümmern.
Maximilian übernahm diese Aufgabe mit großem Fleiß und Engagement und kümmerte sich um alles. Er kümmerte sich um das Haus und das dafür angestellte Personal und alle wichtigen Dinge des täglichen Lebens. Gottfried von Grünwald, ein weiser und gebildeter Mann, brachte Maximilian im Gegenzug das Lesen, Schreiben und Rechnen bei, unterrichtete ihn in Geographie, Geschichte, Religion und Politik und brachte ihm auch elementare militärische Grundkenntnisse bei.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich zwischen den beiden Männern eine tiefe Freundschaft mit großem gegenseitigen Vertrauen und Respekt. Gottfried von Grünwald, der selbst keinen Sohn hatte, sah in Maximilian so etwas wie einen Ersatz und als Maximilian nach fünf Jahren den alten Mann verließ, da bat dieser ihn, den Namen „von Grünwald“ anzunehmen. Maximilian war es eine Ehre und so nannte er sich seit diesem Tage „Maximilian von Grünwald“.

Die nachfolgenden zehn Jahre zog Maximilian durch das gesamte Imperium. Im Dienste von hochgestellten Adeligen des Imperiums verdiente er als Berater, persönlicher Leibwächter und Berater sein Geld und absolvierte mehrere militärische Ausbildungen. Danach bereiste er auch Bretonia und beschäftigte sich mit den Gebräuchen und Traditionen dieses Reiches.

Schließlich führte ihn auch sein Weg in den Süden in die Grenzgrafschaften. Diese wilde von hohen Gebirgen und dunklen Wäldern durchzogene Gegend faszinierte Maximilian von Grünwald und so beschloss er in dieser Gegend ein wenig zu verweilen. Er bereiste viele der Klein- und Kleinstfürstentümer. Die Herrscher dieser Fürstentümer kämpften sowohl untereinander aber auch geschlossen Schulter an Schulter gegen die Grünhäute und barbarischen Stämmen von Menschen.

Dort hörte er auch das erste Mal den Begriff „Taurus Iuvavi“ und fand heraus, dass es sich hierbei um eine Eliteeinheit einer Grafschaft namens Waldburg handelte. Er erfuhr, dass sich der größte Teil dieser Einheit vor etwa neun Jahren aufgemacht hatte, einen weit entfernten Kontinent zu bereisen, der den Namen „Mythosphera“ trägt. Maximilian von Grünwald versuchte nun alles über die „Taurus Iuvavi“ und diesen geheimnisvollen Kontinent in Erfahrung zu bringen. Seine Nachforschungen ergaben, dass die Männer der „Taurus Iuvavi“ einen Orden mit dem selbigen Namen gegründet hatten und auf Mythosphera ein eigenes Land mit dem Namen Juvavum gegründet hatten. Dieser Orden, so erfuhr Maximilian, wurde von einem Ordensmeister mit dem Namen Beorn Ragnarson geführt und verstand sich als eine Gemeinschaft von untereinander völlig gleichgestellten Personen.

Spontan beschloss Maximilian von Grünwald diesen Kontinent zu bereisen und bald bestieg er ein Schiff der Seehandelsgilde das ihn nach unendlich langer Fahrt endlich in die Hauptstadt von Juvavum mit dem Namen Neuwaldburg brachte. Das kleine Städtchen Neuwaldburg gefiel Maximilian und er beschoss, sich den Ort genauer anzusehen. Viel erinnerte ihn an die alte Welt und seine Heimat, aber auch die Einflüsse von Mythosphera schienen sich hier bemerkbar zu machen. Am Ende seiner Entdeckungsreise durch die Stadt stand Maximilian schließlich vor einem großen gemauerten Haus, dem sogenannten Ordenshaus der Taurus Iuvavi. Mehre Soldaten standen am Tor und hielten Wache. Auffallend waren die einheitlichen Farben rot/schwarz der Uniformen der Soldaten. Da stand er nun und überlegte, was er wohl tun könnte, als ihn eine feste Stimme von hinten anrief. „Hey, ihr da, wer seid ihr und woher kommt ihr?“ Maximilian von Grünwald fuhr herum und vor ihm stand ein großer Mann in den Farben der Taurus Iuvavi. Er trug eine Rüstung auf deren Brustharnisch ein knöcherner Schädel mit einem Kreuz und den zweischweifigen Kometen des Sigmars angebracht waren. Diese Zeichen kannte Maximilian aus seiner Heimat, den es handelte sich um das Zeichen des Imperators Karl Franz. Was tat dieser Streiter des Sigmars hier auf diesem fremden Kontinent? fragte sich Maximilian. „Ich bin Maximilian von Grünwald und komme von weit her aus der Alten Welt und wer seid ihr, wenn ich fragen darf?“ antwortete Maximilian. Sein Gegenüber runzelte die Stirn: „So, so aus der Alten Welt kommt ihr.“ Das Gesicht des Offiziers entspannte sich ein wenig. „Ich bin Tanarius von Wartenfels und bin der Wachkommandant von Neuwaldburg und Kommandant der Nordwacht. Kommt und erzählt mir, was es in der alten Heimat Neues gibt.“ „Das will ich gerne tun!“, antwortete Maximilian und streckte Tanarius seine Hand zu Begrüßung entgegen. „Darf ich euch zu einem Bier in die Taverne unseres Ordenshauses einladen“ entgegnete Tanarius von Wartenfels.

Und so saßen die beiden Männer eine lange Zeit beisammen und tranken so manches Bier, plauderten über die Alte Welt, ihre gemeinsame alte Heimat und wie und was sie hierher verschlagen hatte. Tanarius erzählte viel über Mythodea über den Kampf gegen die Verfemden und über den Orden der Taurus Iuvavi und am Ende lud Tanarius von Wartenfels Maximilian zu sich auf die Nordwacht ein. Voller Freude und gespannt auf das Bevorstehende willigte Maximilian von Grünwald ein und drei Tage später brachen sie zur Nordwacht auf.

Seit diesem Tag sind mehrere Jahre vergangen und Maximilian von Grünwald der anfänglich als Gast in der Nordwacht landete und bald darauf in die Dienste von Tanarius von Wartenfels trat und dessen Freund und recht Hand wurde. Über die Jahre entwickelte sich eine tiefe Freundschaft und großes gegenseitigen Vertrauen zwischen den beiden Männern und wenn Tanarius in Neuwaldburg weilte oder den Orden der Taurus Iuvavi in den Feldzügen begleitete, dann führte Maximilian die Nordwacht als dessen Stellvertreter.

Es war ein schrecklicher Schock und schmerzhafter Verlust für Maximilian, als Tanarius von Wartenfels nicht mehr lebend aus dem großen Feldzug heimkehrte. Tanarius von Wartenfels war in der Spiegelwelt im Kampf gegen einen Xerican gefallen.

Bald darauf wurde Maximillian von Grünwald vom Orden der Taurus Iuvavi zum Kommandant der Nordwacht bestellt. Seit dieses Tagen versucht er sein Bestes, dem Orden zu dienen und die Nordwacht zu einem florierenden Ort und wichtigen Außenposten in Juvavum auszubauen.